Gruppenfoto der Jahresveranstaltung der Plattform "Neuanfang für Syrien" im April 2026.

Gemeinsam für den Neuanfang in Syrien

Viele Menschen in Deutschland möchten sich für den Wiederaufbau und eine friedliche Zukunft Syriens engagieren – ob als Privatpersonen oder in Zivilgesellschaft, Kommunen, Wissenschaft und Wirtschaft. Die vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) initiierte Plattform „Neuanfang für Syrien“ schafft dafür einen gemeinsamen Raum. 

Über die Plattform

Die Plattform „Neuanfang für Syrien“ ist ein Angebot des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Sie richtet sich an Menschen, Organisationen und Initiativen, die sich für den Wiederaufbau und eine friedliche Zukunft Syriens engagieren möchten. Im Mittelpunkt stehen insbesondere in Deutschland ansässige nichtstaatliche Akteure – von Privatpersonen und Diaspora-Organisationen über Zivilgesellschaft, Kommunen und Wissenschaft bis hin zu Unternehmen und Fachleuten aus unterschiedlichen Bereichen.

Die Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Reem Alabali Radovan begrüßt Sie bei der Plattform "Neuanfang für Syrien".

Die Plattform bietet Raum für Information, fachlichen Austausch, Vernetzung und gegenseitiges Kennenlernen. Sie bündelt relevante Informationen, macht Engagement für Syrien sichtbarer und bringt Menschen mit ähnlichen Interessen und Anliegen miteinander ins Gespräch. Aktuell erreichen wir über 1.800  engagierte Personen mit unseren Angeboten (Stand: August 2026).  

 

Bevorstehende Veranstaltungen der Plattform

25 AUG

Launch der neuen Website der Plattform „Neuanfang für Syrien“ – Unsere Angebote im Überblick

Melden Sie sich jetzt zur Informationsveranstaltung „Launch der neuen Website der Plattform Neuanfang für Syrien – Unsere Angebote im Überblick“ an. Erfahren Sie, welche Angebote und Funktionen die neue Website bereithält, wie sie die Vernetzung relevanter Akteur*innen durch den Partnerpool unterstützt und welche Möglichkeiten sich für den Austausch und die Zusammenarbeit ergeben. Wir freuen uns darauf, Ihnen unsere neue Website und Angebote vorzustellen sowie mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. 

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Diaspora-Engagement im Wiederaufbau

  • Jahresveranstaltung der Plattform "Neuanfang für Syrien"

    Perspektiven vor Ort schaffen

    Familien erhalten Zugang zu medizinischer Versorgung, Kinder profitieren von Bildungs- und Betreuungsangeboten und Menschen können durch Einkommensprojekte wieder für ihren Lebensunterhalt sorgen. Robel Mutlu, Präsident und Mitgründer von Syriac Cross e.V., gibt Einblicke in das vielfältige Engagement seiner Organisation.

  • Gruppe von Teilnehmern bei der Jahrestagung „Neuanfang für Syrien“

    Vom persönlichen Engagement zur gesellschaftlichen Wirkung 

    Wie eine syrische Diaspora‑Initiative Deutschland und Syrien verbindet, um Wiederaufbau und Resilienz zu stärken. Abdulaziz Ramadan (2.v.l.), Gründer und Vorsitzender des Vereins DOZ e.V. erzählt, was ihn zu seinem Engagement motiviert hat.

Informieren, Austauschen, Vernetzen

Icon zu Vernetzung mit drei Personen

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Icon Information mit Briefumschlag

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Fotoausstellung "Brücken Bauen für Syriens Zukunft"

Eine Straße führt durch ein zerstörtes Stadtviertel mit beschädigtem Minarett und einem Kleintransporter.

Die Al-Omari-Moschee in Deir ez-Zor – Zeuge der Geschichte (05.05.2025) 

© 2025 Firas Alissa Alyounis. Alle Rechte vorbehalten. 

 

Das Foto zeigt die historische Al-Omari-Moschee in Deir ez-Zor, umgeben von zerstörten Gebäuden und Kriegsruinen. Die einsam stehende Silhouette des Minaretts ragt als Symbol für Geschichte, Glauben und kulturelle Identität aus der Landschaft der Verwüstung empor. Leere Straßen, Schutt und beschädigte Architektur verdeutlichen Spuren des Konflikts, während die Moschee als stiller Zeuge von Vergangenheit, Verlust und Hoffnung steht. Als syrisch-deutscher Mensch, der seine Stadt 2014 verlassen musste und sie nach fast elf Jahren wieder besuchte, verbinde ich diesen Ort mit tiefer Hoffnung – aber auch großem Schmerz. Dieses Bild ist für mich nicht nur Dokumentation von Zerstörung, sondern Ausdruck von Erinnerung, Identität und dem inneren Konflikt zwischen Verlust und Sehnsucht nach Neubeginn. 

Kleiderstände stehen vor einem durch Einschüsse und Zerstörung schwer beschädigten mehrstöckigen Gebäude.

Homs im Oktober 2025 (10.10.2025) 

© Andreas Radelbauer 

Vor einer von Kriegsspuren gezeichneten Fassade in Homs bieten Händler Secondhand Kleidung an – Alltag zwischen Ruinen. Menschen kaufen, handeln, sprechen miteinander: ein Zeichen stiller Hoffnung, dass Leben und Wirtschaft trotz Zerstörung zurückkehren. Das Foto entstand auf einer Reise durch Syrien zur Analyse der Sicherheitslage, durchgeführt von Andreas Radelbauer des Münchner Unternehmens Corporate Trust, die solche Einblicke in den Wiederaufbau und die Situation der Zivilbevölkerung ermöglicht.

Eine Helferin übergibt einer Person eine Tasche mit Kleidung; weitere Menschen stehen im Innenhof.

Winterkleidung für Kinder mit besonderen Bedürfnissen (26.12.2025) 

© BINAA e.V. 

 

Das Foto zeigt Ehrenamtliche von BINAA e.V. bei der Übergabe von Winterkleidung an Kinder mit besonderen Bedürfnissen in Nordsyrien. In einem von Krisen geprägten Umfeld steht dieser Moment für Solidarität, Würde und konkrete Unterstützung. Das Projekt „Winterkleidung für Kinder mit besonderen Bedürfnissen“ wurde durch das Engagement der syrischen Diaspora in Deutschland ermöglicht. Es setzt ein Zeichen für Inklusion und Chancengleichheit und zeigt, wie praktische Hilfe Brücken zwischen Deutschland und Syrien baut – mit dem Ziel, besonders schutzbedürftige Kinder nachhaltig zu stärken.

Ein Kamerateam filmt einen Mann vor stark zerstörten Gebäuden; ein älterer Mann steht daneben.

Aleppo zwischen Tradition und Wiederaufbau (10.11.2025) 

© Alfons Schwiderski 

 

Omar Halima, Bauzeichner aus Aleppo, lebt heute in Mainz: Im Interview mit dem Team der Deutschen Welle stellt er die Pläne für den Wiederaufbau seiner Heimatstadt vor. Er ist Mitentwickler des RE.CK - einem nachhaltigen Baustein aus recycelten Trümmersteinen. Die Trümmer werden so verarbeitet, das draus stabile Steine für neue Gebäude entstehen. Bindemittel sind nachhaltig und lokal verfügbar, wie Asche, Ton und Lehm. Für die On-Site Produktion wird weder Zement noch Bewehrung oder Mörtel benötigt. Die Initiative der Robins Places gGmbH arbeitet mit syrischen Bauunternehmern vor Ort um ein 5-geschossiges Wohngebäude mit Büroflachen als Haus der Hoffnung zu bauen.

Eine ältere Frau erhält in einem Krankenhaus eine Dialyse; eine weitere Frau sitzt an ihrem Bett.

Neue Dialysegeräte und Betten für die Dialyseabteilung im Hospital Dêrik (03.07.2025) 

© Projektleitung Jihan Ahmad, Krankenhaus Dêrik 

 

Auf dem Bild ist eine der 38 Dialysepatienten des Krankenhauses in Dêrik, Nordostsyrien, zu sehen. Im Rahmen des GIZ-Klinikpartnerschaftsprojektes wurden drei neue Dialysegeräte und vier Patientenbetten gekauft. Daneben gibt es ein Ausbildungs- und Weiterbildungsprogramm für die Mitarbeiter:innen der Pflege, ärztliche Kolleg:innen des Krankenhauses sowie Fortbildung für die Student:innen der Uni Rojava. 

Ein Mitarbeiter einer Hilfsorganisation betritt einen Schulhof, auf dem Kinder und Jugendliche stehen.

Humanität ist in schwierigen Zeiten wichtig (03.02.2026) 

© Nechrivan Ahmed 

 

Im Rahmen der Merovati-Initiative wurde eine Hilfskampagne für die kurdischen Geflüchteten aus der Stadt Aleppo gestartet, die sich in Schulen im Nordosten Syriens in der Stadt Rmeilan aufhalten. Die Kampagne zielt darauf ab, sie durch Essenspakete und finanzielle Unterstützung für jede Familie zu unterstützen, organisiert von der Organisation Zammen in Zusammenarbeit mit deutschen und syrischen Freiwilligen aus Deutschland. 

Eine Mann erfasst mit einer Kamera auf einem Stativ Inschriften an einer beschädigten Innenwand.

Das digital rekonstruierte Sednaya Gefängnis wird in Damaskus vorgestellt (17.03.2025) 

© Amer Matar, Prisons Museum e.V. 

 

Ein Mitglied des Investigativ-Teams des Prisons Museum untersucht Spuren, die frühere Häftlinge in diesem Gefängnis in der Hauptstadt Damaskus an den Wänden hinterlassen haben. Weit über 100.000, manche sagen bis 200.000 Menschen und mehr verschwanden spurlos in den Gefängnissen des Assad-Regimes. Hundertausende von Familienangehörigen warten bis heute auf Aufklärung, auf ein letztes Zeichen eines liebsten Menschen, um Ruhe zu finden und trauern zu können. Die NGO Prisons Museum baut virtuelle Rekonstruktionen der Gefängnisse, um zur Aufklärung über die Verschwundenen beizutragen, juristische Prozesse zu unterstützen und eine Erinnerungskultur zu etablieren. Sie ist überzeugt: Ohne eine Auseinandersetzung mit der brutalen Vergangenheit kann es keine friedvolle Zukunft für Syrien geben. 

Ein Bagger beseitigt Trümmer zwischen stark beschädigten Gebäuden; davor steht ein Lastwagen.

Reconstruction (05.10.2025) 

© Omar Doxi, Adopt a Revolution 

 

Bei der Fahrt durch die Stadt Saraqib, vorbei an eingestürzten Gebäuden und zerstörten Straßen, zeigen sich in den Trümmern noch immer kleine Zeichen des Lebens: ein winziger Gemüseladen, der wiedereröffnet wird, Bauarbeiter, die Schutt von dem räumen, was einst ein Zuhause war. Der Wille zur Widerstandsfähigkeit ist da, und der Wunsch nach Rückkehr ist stark, besonders an einem Ort, an dem die Verbundenheit mit dem Land tief verwurzelt ist. Doch die Realität ist hart. Der Wiederaufbau erfordert mehr als nur Hoffnung, er verlangt Ressourcen, die knapp sind, und eine Infrastruktur, die nicht mehr existiert. In einer Welt, in der materielle Macht alles bestimmt, wird die Kluft zwischen dem Willen zum Wiederaufbau und der Fähigkeit dazu schmerzlich deutlich.

Große Solarmodule stehen auf einem Flachdach, im Hintergrund liegt eine ländliche Siedlung.

Solar Power System Installation (11.2025) 

© Sanad Organization 

 

Auf diesem Foto installieren Techniker eine Solaranlage, die den täglichen Betrieb kleiner Lebensmittelverarbeitungsbetriebe im Osten von Deir ez-Zor grundlegend verändern wird. Jahrelang waren diese Betriebe auf teure und unzuverlässige Dieselgeneratoren angewiesen, was ihre Produktivität einschränkte und die Betriebsrisiken erhöhte. Mit der Einführung von Solarenergie – die nun den Großteil ihrer Arbeitszeit abdeckt – können die Produzenten, von denen viele Frauen sind, Granatäpfel, Datteln und Obst effizienter, sicherer und nachhaltiger verarbeiten. Als Teil der Infrastrukturunterstützung des Projekts liefert die Solaranlage stabilen, kostengünstigen und umweltfreundlichen Strom, der für den Betrieb von Rührbehältern, Kühlräumen und anderen Produktionsanlagen bei der Verarbeitung von Granatäpfeln, Datteln und Fruchtmelasse unerlässlich ist. Diese Maßnahme stärkt lokale Wertschöpfungsketten, verbessert die Produktionsqualität und unterstützt den Wiederaufbau und das Wachstum kleiner Produzenten in einer der am stärksten betroffenen Regionen Syriens.

Zwei elektronische Kalibriergeräte stehen übereinander auf einem Labortisch.

Building Syria’s Metrology Backbone (14.03.2026) 

© Ahed Abedrabuh 

 

Dieses Foto zeigt ein hochpräzises Labor für elektrische Kalibrierung, das für messtechnische Anwendungen und Messnormen genutzt wird. Initiativen wie „Mizan“, die von Mitgliedern der syrischen Diaspora geleitet werden, zielen darauf ab, technisches Fachwissen in den Bereichen Messtechnik, Qualitätsinfrastruktur und Industriestandards zu vermitteln, um den Wiederaufbau der syrischen Wirtschaft und Institutionen zu unterstützen. 

Eine Gruppe hört einem Mann in einer von Kriegsschäden geprägten Altstadtstraße zu.

Von Darmstadt nach Deir ez-Zor: Wissenschaft für den Wiederaufbau (29.12.2025) 

© Hasan Alkhder / Syrischer Wissenschaftsrat Initiative (SSC) 

 

Dieses Foto wurde vor der armenischen Kirche in Deir ez-Zor während einer wissenschaftlichen Exkursion für Studierende des Bauingenieurwesens aufgenommen, die am Rande des Forums „Brücken des Wissens“ stattfand. Unter der Leitung von Dr. Samer Karam erhielten die Studierenden eine theoretische und praktische Einführung in 3D-Bildgebung und Laserscanning mit Geräten aus dem Labor der TU Darmstadt. Dieser Moment steht für Hoffnung durch Wissenschaft, Bildung und den Erhalt des architektonischen Erbes. Ermöglicht wurde er durch den Syrischen Wissenschaftsrat Initiative in Kooperation mit der Fakultät für Bauingenieurwesen – Zweigstelle Raqqa und mit Unterstützung der Al-Furat-Universität. 

Bücherregale mit deutsch-, englisch- und arabischsprachigen Schildern für die Initiative „Bücher für Syrien“.

Bücherbrücke zwischen deutschen und syrischen Universitäten (03.2026) 

© Sebastian Nix / Max Planck Institute for Human Development 

 

Dieses Foto zeigt einen Teil der Bücher, die im Rahmen der Syrian Academic Libraries Initiative (SALI) gesammelt werden. SALI ist eine Initiative innerhalb der Deutsch-Syrischen Forschungsstiftung (DSFG) und unterstützt Universitätsbibliotheken in Syrien. Die abgebildeten Bücher stammen aus einer Spende des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung in Berlin. In den kommenden Tagen werden sie von Freiwilligen abgeholt, katalogisiert und für den Transport nach Syrien vorbereitet. Bereits zuvor konnten durch die Initiative Buchspenden aus Deutschland an syrische Universitätsbibliotheken übergeben werden. So entsteht Schritt für Schritt eine Brücke zwischen deutschen und syrischen Hochschulen und neuer Zugang zu wissenschaftlichem Wissen.

Eine Gruppe junger Erwachsener posiert in einem historischen Innenhof mit gestreifter Steinarchitektur.

Brücken bauen durch Bildung: Summer School für Journalismus in Damaskus (29.07.2025) 

© Rawan Darwish 

 

Das Foto zeigt Teilnehmer:innen der Summer School für Journalismus und Content Creation 2025 in Damaskus, organisiert durch die Plattform Amal News im Rahmen deutsch-syrischer Zusammenarbeit. Zu sehen sind neun der insgesamt fünfzehn Studierenden sowie drei Lehrkräfte aus Deutschland, die das Training begleiteten. 

An diesem Tag arbeiteten die Teilnehmenden in kleinen Teams an audiovisuellen Reportagen. Zwei der Gruppen produzierten im historischen Khan Asaad Basha Beiträge über Geschichte und kulturelles Erbe. Die Lehrkräfte begleiteten die praktische Arbeit, unterstützten bei Planung, Kamera und Redaktion und vermittelten journalistische Standards. Die Summer School steht für Hoffnung auf den Wiederaufbau Syriens durch Bildung, Zusammenarbeit und unabhängigen Journalismus.

Zerstörte Häuser und Trümmer liegen an einem Berghang zwischen Olivenbäumen.

A tale of trial olive trees (02.2025) 

© Mouaz Al Qudsi 

 

Unser Sommerhaus in der Nähe von Damaskus, das mein Urgroßvater erbaut hat. Die Zerstörung ist offensichtlich, überall lauern Kriegsüberreste, die Leben bedrohen, und die Dürre hat den Großteil der Grünflächen vernichtet, die dieses Dorf einst auszeichneten. Obwohl der Weinberg verschwunden ist, stehen unsere drei Olivenbäume noch immer da, erzählen von dem, was sie erlebt haben, berichten von ihrem Überleben und geben Hoffnung auf Heilung.  

Teilnehmende einer Versammlung heben die Hände zur Abstimmung; oben rechts steht das Logo „Rebuilding Channels for Syria“.

Zwischen revolutionärem Journalismus und Wiederaufbau: Syrische Dialogveranstaltung in Hamburg über die Rolle der Medien und der Diaspora (04.01.2026) 

© Wiederaufbaukanäle Syriens e. V 

 

Auf dem Bild ist ein engagiertes Publikum syrischer Medienschaffender, Aktivist*innen und Diasporamitglieder in Hamburg zu sehen, das sich aktiv an der Diskussion mit den beiden führenden Journalisten Hadi Al-Abdullah und Mohamad Al-Faisal beteiligt. Der Moment steht für Hoffnung: Menschen, die zwischen zwei Ländern leben, übernehmen Verantwortung, teilen Erfahrungen und gestalten gemeinsam Perspektiven für den Wiederaufbau Syriens. Die erhobenen Hände symbolisieren Teilhabe, Dialog und den Willen, gehört zu werden. Ermöglicht wurde diese Begegnung durch die deutsch-syrische Initiative „Wiederaufbaukanäle Syriens e. V.“, die Medien, Fachkräfte und Gesellschaft verbindet und Brücken zwischen Deutschland und Syrien schafft.

Eine junge Frau betreut ein Mädchen bei einer Veranstaltung, während weitere Kinder mit Masken im Hintergrund stehen.

Cancer Warriors: True Heroes  

(01.03.2026) 

© Aida Al Ores 

 

Kinder, die gegen den Krebs kämpfen, brauchen unsere Unterstützung mehr denn je. Ihre Teilnahme an Aktivitäten, trotz ihres jungen Alters und ihrer Schwierigkeiten, erinnert uns an die Kraft des Mitgefühls und der Solidarität. Die Gesellschaft sowie staatliche und nichtstaatliche Institutionen müssen Hand in Hand zusammenarbeiten, um sie zu schützen und zu versorgen, insbesondere in Konfliktgebieten, um ihnen Hoffnung und Freude zu schenken und ein sicheres Umfeld zu schaffen, in dem sie sich geliebt und unterstützt fühlen. Jeder Moment der Unterstützung macht einen echten Unterschied in ihrem Leben und gibt ihnen Kraft und Zuversicht, dass sie nicht allein sind und dass unsere Gemeinschaft ihnen bei jeder Herausforderung und Notlage zur Seite steht. 

Vier Aufnahmen zeigen ein stark beschädigtes Gebäude, Wandmalereien und Trümmer mit arabischer Schrift.

Zwischen Trümmern: “Wo Mauern fallen, müssen Schulen wachsen!” (14.02.2026) 

© Mustafa Yazici 

 

Diese Bildserie zeigt eine zerstörte Grundschule nahe Aleppo/ Al-Bab, in deren Ruinen ich selbst stehe. Zwischen Schutt und zerfallenen Wänden erscheinen Zeichnungen bekannter Animationsfiguren – stille Zeugnisse einer Kindheit, die hier einst stattfand. Als ich am Boden das arabische Wort „Schule“ entdeckte, wurde dieser Ort für mich mehr als nur ein Relikt: ein Moment unerwarteter Hoffnung. Trotz der Verwüstung bleibt die Idee von Bildung lebendig. Ermöglicht durch Initiativen wie die Hasene International e.V., steht dieser Raum sinnbildlich für den möglichen Wiederaufbau eines Bildungssystems – getragen von Erinnerung, Verantwortung und der Zukunft der Kinder. 

Ein Mann steht in einer Lagerhalle vor Hilfsgüterpaletten und einem Schild mit der Aufschrift „World of Peace – Syrien“.

WOP Mission: Unterstützung für das Gesundheitssystem in Syrien (26.11.2025) 

© Malek Alkoairi  

 

Auf dem Bild ist Malek Alkoairi zu sehen, Projektmanager der Syrien-Abteilung von World of Peace (WOP). Er steht vor palettierten medizinischen Hilfsgütern, die für einen Hilfstransport nach Syrien vorbereitet sind. WOP ist eine in Deutschland ansässige Hilfsorganisation, die sich auf humanitäre Einsätze und nachhaltige Projekte in Krisenregionen konzentriert. Der Fokus der Arbeit liegt unter anderem auf der Unterstützung des syrischen Gesundheitswesens durch gezielte Lieferungen und enge Zusammenarbeit mit lokalen Partnern. Der Moment steht für konkrete Hilfe und die Hoffnung, die medizinische Versorgung vor Ort spürbar zu verbessern. 

Zwei Männer pflegen Sträucher auf einer grünen Wiese vor einer Natursteinmauer.

Wiederaufbau landwirtschaftlicher Lebensgrundlage im Beduinengebiet (2025) 

© Cultur-Cooperation Int. e.V., Kathleen Göbel 

 

Im Vordergrund ein neu angelegtes kleines Feld: Vor IS gab es viele Hektar mit Getreide- und Gemüseanbau. Mit unserem landwirtschaftlichen Projekt möchten wir diesen Eckpfeiler der Lebensgrundlage (zu der auch die Kleintierhaltung zählt), wieder aufbauen, so dass sich auch die zunehmend in ihr Stammesgebiet zurückkehrenden Beduinen wieder autark ernähren können.   

  

Im Hintergrund ein neu angelegter kleiner Olivenhain mit Vater und Sohn beim Pflanzen eines Bäumchens:  Der Olivenverkauf stellte eine Haupteinnahmequelle dar - und die Haine wurden als erstes zerstört.  Um den Zustand vor dem Krieg wieder herzustellen, braucht es einige Tausend neue Olivenbäumchen.  Hinzu kommt, daß der Boden ausgelaugt ist und der Regen in den letzten Jahren ausblieb: die Neupflanzungen haben bislang nur 5% (!) des früheren Ertrags abgeworfen - auch hier sind Maßnahmen erforderlich. Die aktuellen heftigen Überschwemmungen durch den pausenlosen Starkregen und den über die Ufer getretenen Fluss haben viel fortgespült und neuen Schaden angerichtet.

So erreichen Sie das Sekretariat der Plattform

Die Plattform „Neuanfang für Syrien“ lebt vom Austausch und der Vernetzung ihrer Mitglieder. Wenn Sie Fragen haben, Anregungen teilen oder sich mit Ihren Erfahrungen und Ihrer Expertise einbringen möchten, wenden Sie sich gerne an das Sekretariat der Plattform.

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